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Traditionelle Chinesische Medizin - TCM


Die TCM basiert auf der Annahme, dass der menschliche Körper Krankheiten bekämpft und sich wieder erholt, wenn er im Gleichgewicht von beiden Polaritäten (Yin und Yang) und wenn genügend Abwehr-Qi (wei qi) vorhanden ist. 

Die TCM kennt fünf Säulen; vier Behandlungen finden von außen statt:

Dabei wird entweder durch Akupunktur oder Akupressur, Massage (z.B.Tuina, Gua Sha), Duftbehandlung durch Moxa (Phytotherapie) und Ernährung versucht ein Gleichgewicht der fünf Elemente (Wasser, Erde, Holz, Feuer und Metall) herbeizuführen.

Die fünfte Säule steht für die aktive Bewegungslehre wie z.B. Tai Ji Quan, Yoga und Qi Gong. Durch langsame kontrollierte Bewegungen wird eine Steigerung der Achtsamkeit auf den eigenen Körper erlangt, bei längerer und regelmäßiger Anwendung steigern sich Koordination und Flexibilität.

Gerade wegen ihres ganzheitlichen Ansatzes ist die Chinesische Medizin eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen westlichen Medizin.

Geschichte


Die TCM entstand unter den kulturellen Vorzeichen des Daoismus und des Buddhismus hauptsächlich in China, Indien und der Mongolei, vor ca. 2500 Jahren. Die Wurzeln reichen wohl zurück bis zu den ersten chinesischen Dynastien.

In den gebirgigen nördlichen und westlichen Gebieten Chinas entwickelte sich hauptsächlich die Akupunktur als Behandlungsmethode, während sich im fruchtbaren Süden wesentlich stärker die Phytotherapie entwickelte.

Die chinesische Medizin beinhaltet damit ein stark entwickeltes empirisches Wissen, das über viele Generationen hinweg als Familiengeheimnis weitergegeben wurde. Heute wird die TCM in der Volksrepublik China ergänzend zur modernen westlichen Medizin praktiziert. TCM findet vor allem bei chronischen Erkrankungen, als Zusatzbehandlung, oder bei austherapierten Patienten Anwendung.

Heute ist vor allem Akupunktur eine weltweit verbreite Behandlungsmethode, die in nahezu allen Ländern eine zunehmende Akzeptanz erfährt.

Im Qi Gong und Tai Ji Quan geht es um die „Pflege des Lebens“, das heißt um das Kultivieren und Erhalten von Vitalität und Gesundheit und um das gesunde Erreichen eines hohen Alters. Wenn man Qi Gong zum festen Bestandteil seines Lebens macht, kann man sicher einen großen Beitrag dazu leisten.

         
 

Annette Deinzer

 

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